Umfrage zur Wohnungspolitik

Umfrage zur Wohnungspolitik in NRW: 44,6 Prozent im Kreis Solingen haben Sorge, sich hier künftig keine Wohnung mehr leisten zu können

3. Nov 2021 | Presse

Eine repräsentative Umfrage der SPD-Fraktion im Landtag NRW zeigt: Die Menschen in der Region haben große Sorgen mit Blick auf den Miet- und Wohnungsmarkt. Von alarmierenden Zahlen sprechen Marina Dobbert und Josef Neumann, Landtagsabgeordnete aus Solingen, und fordern eine neue Wohnungspolitik. 

44,6 Prozent der Menschen im Kreis Solingen haben Sorge, dass sie sich Wohnung oder Haus hier künftig nicht mehr leisten können. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der SPD-Fraktion im Landtag NRW hervor. „Die Zahl ist alarmierend“, sagen Marina Dobbert und Josef Neumann. „Der Zustand des Wohnungsmarkts ist unhaltbar. Bei vielen Menschen herrscht Wohnungsangst.“ In ganz NRW äußern 44,4 Prozent der Befragten diese Sorge.

Ein Großteil der Bürgerinnen und Bürger im Kreis Solingen wünscht sich deshalb eine bessere Unterstützung von der Politik. 84,5 Prozent fordern in der Umfrage, dass die Landesregierung mehr in bezahlbaren Wohnraum investieren soll, in ganz Nordrhein-Westfalen sind es 84,7 Prozent. Marina Dobbert und Josef Neumann dazu: „Wir müssen in NRW mehr in guten und bezahlbaren Wohnraum investieren. Daher fordern wir den Bau von 100.000 neuen Wohnungen in NRW, wovon 25.000 Wohnungen mietpreisgebunden sein sollen.“ Mietpreisgebundene Wohnungen sind ein Angebot, dass sich an einkommensschwächere Haushalte richtet.

Viele Befragte in Solingen wünschen sich zudem besseren Mieterschutz. 66,3 Prozent sagen, dass der Mieterschutz gestärkt werden soll, damit die Mieten nicht weiter steigen. 66,7 Prozent sind in ganz NRW derselben Meinung. „Die Menschen wollen eine Politik, die allen gutes und bezahlbares Wohnen ermöglicht. Dafür sorgt die schwarz-gelbe Landesregierung nicht“, sagen die Solinger Landtagsabgeordneten Marina Dobbert und Josef Neumann.

Marina Dobbert MdL und Josef Neumann MdL fordern, bundesrechtliche Möglichkeiten des Mieterschutzes vor Ort auszuschöpfen. In Bayern gelten in 162 Kommunen Regelungen zu besonderem Mieterschutz, in NRW nur in 18. „Der Wohnungsmarkt hier in der Region ist aber keineswegs entspannter. Die Landesregierung hat schlicht den Mieterschutz ausgehebelt“, sagen Marina Dobbert und Josef Neumann. Das will die SPD-Fraktion im Landtag NRW ändern.