Besuch von SPD-Abgeordneten aus Solingen und Wuppertal bei der Berger Gruppe in Wuppertal-Kohlfurth

11. Feb 2022 | Presse

Besuch bei der Berger Gruppe
Abgeordnete informieren sich über neuartige Messtechnik für den Einsatz im Hochwasserschutz.

Auf Initiative der Landtagsabgeordneten Marina Dobbert, Mitglied im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Hochwasserkatastrophe im Düsseldorfer Landtag, und ihrer SPD-Kollegen Josef Neumann MdL und Ingo Schäfer MdB informierte die Geschäftsführung der Firma Berger über den Einsatz der zum Hochwasserschutz entwickelten Messtechnik beim Unternehmen Berger in Wuppertal-Kohlfurth. Dabei waren auch Betroffene der Hochwasserkatastrophe im Juli 2021.

Der Geschäftsführer Dr. Andreas Groß schilderte in einem beeindruckenden Vortrag, wie die Sensoren frühzeitig einen Anstieg des Wasserpegels melden. Verbunden mit künstlicher Intelligenz und systematischer Auswertung der Daten habe das Unternehmen schnell ein einsatzbereites Hochwasserschutzsystem entwickelt, so Dobbert. Das Unternehmen war im Juli vergangenen Jahres selbst vom Hochwasser betroffen. Dobbert und Neumann: „Die Firma Berger hat nicht lange gezögert und in kurzer Zeit eine Messtechnik entwickelt, die praktikabel und einfach über das Internet auch für Privatpersonen abrufbar ist.“ Es sei gut, dass das Unternehmen seit vergangenem Jahr mit der IHK Bergisches Land bei der Einrichtung eines Hochwasserschutzsystems entlang des Wupperufers kooperiere.

„Als Solinger haben wir die Berichte von MitbürgerInnen gehört, die nicht rechtzeitig vorgewarnt wurden“, so die Abgeordneten Dobbert, Neumann und Schäfer. „Wir müssen die Menschen frühzeitig warnen und schnell retten“. Dobbert ergänzt: „Die detaillierten Einschätzungen von Sachverständigen sowie die Schilderungen der dramatischen Ereignisse beteiligter Rettungskräfte im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss des Landtags NRW machen deutlich, dass so etwas nicht noch einmal passieren darf.“

Hochwasserschutz sei Katastrophenschutz und dürfe nicht mehr auf die lange Bank geschoben werden, so der Bundestagsabgeordnete Ingo Schäfer. Zu den notwendigen Maßnahmen, die unbedingt ergriffen werden müssen, gehöre auch ein funktionierendes Meldesystem aller beteiligten Institutionen. „Schnell gehandelt hat hier das Unternehmen Berger und einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung getan“, so Dobbert.